Russische Pferde
Aus Pferde-Zucht-Sport
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Kabardiner
Der Kabardiner ist ein Gebirgspferd aus dem Kaukasus, das dort immer noch von der Landbevölkerung intensiv benötigt wird und heute in Westeuropa viele Freunde unter Freizeit-, Wander- und vor allem auch Distanzreitern findet. Er hat seinen Namen vom Volk der Kabardiner, einem Stamm der Tscherkessen.
Der Kabardiner ist ein elegantes Robustpferd und ideal auf seinen Zuchtzweck ausgerichtet. Die Beinstellung ist leicht säbelbeinig, was – in Kombination mit einer gut bemuskelten, abgeschlagenen Kruppe – zu einem sicheren Gang auch in schwierigstem Gelände führt und eine evolutionäre Anpassung an sein Einsatzgebiet ist. Der Kopf ist lang mit leichtem Ramsprofil, trocken und edel. Die langen Ohren haben häufig nach innen gebogene Spitzen. Mähne und Schweif sind voll. Auge ist klar und wach, der Hals von mittlerer Länge, gut angesetzt und bemuskelt. Die Brusttiefe ist gut, der Rücken mittellang und die Hufe fest und korrekt. Der Röhrbeinumfang beträgt 18 bis 21 Zentimeter. Stuten haben ein Stockmaß von 148 bis 156 cm, Hengste von 150 bis 158 cm. An Fellfarben sind Braun, Dunkelbraun, Schwarzbraun und Rappe vertreten, Schimmel sind selten. Abzeichen gibt es wenig.
Der Kabardiner ist berühmt für seine Härte und seinen Orientierungssinn, die ihre Basis darin haben, dass er in erster Linie von Hirten und Jägern im Gebirge eingesetzt wurde. Als typisches Gebirgspferd ist er scheufrei und sehr nervenstark. Er ist besonders interessant für das Distanz- und Wanderreiten, aber auch für viele andere Pferdesportarten, wie Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Western oder Fahren. Der Bewegungsablauf ist energisch und raumgreifend, die Grundgangarten aber eher flach (höhere Aktion ist jedoch kein Mangel) mit Antritt und Schub aus der Hinterhand und hoher Trittsicherheit. Tölt und Pass können auftreten. Der Kabardiner gilt als leistungsbereit, genügsam, robust, fruchtbar, von gutem Orientierungsvermögen und hoher Regenerationsfähigkeit, sowie als leichtfuttrig.
In Deutschland gibt es 2008 mehr als 400 Pferde der Kabardiner Rasse, wobei der Großteil importierte Pferde aus dem Kaukasus sind. Züchterisch werden nur wenige der Pferde genutzt, so sind nur 6 Hengste gekört und nur etwa 30 Stuten in Zuchtverbänden eingetragen. Dennoch gibt es eine kleine, stabile und qualitätvolle Zucht mit teilweise sehr guten Fohlen. Die Kabardiner werden in Westeuropa zu gut 90 % als Freizeitpferde eingesetzt, häufig von Wanderreitern für lange Ritte. Ein geringer Anteil der Kabardiner ist auch sportlich aktiv und zwar großteils im .Distanzreiten . Hier zeigen sich auch deutliche Erfolge der Rasse ab und sie entwickeln sich neben dem Araber zu der zweitstärksten Rasse in diesem Sport.
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siehe auchsoweit uns bekannt
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Ein Pferd ohne Reiter ist immer ein Pferd. --- Ein Reiter ohne Pferd nur ein Mensch.
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