Ausbilder-Prüfer-Wanderreiten Hessen

Aus Pferde-Zucht-Sport

Wechseln zu: Navigation, Suche



Sport

0   Trainer, Reitlehrer & Ausbildungsställe -   Wanderreiten


redirectltr.png Alle Anbieter Kategorie:Wanderreiten


Quellentalhof 20px-Icon_Hand_blau.png

20px-Home.jpg /20px-Telefon.jpg 37235 Hess. Lichtenau-Quentel, (+49)-05602-1274/0172-8020550

Bickel, Claus	 34326	 Reiten 	 Reiten
Brakel, Gitta	 34289	 Reiten	 Reiten
Diekel, Marion	 36132	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Dienel, Susann	 34326	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Dippel, Heike	 34393	 Reiten	 Reiten
Engelhardt, Anja	 35104	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Fick, Bernhard	 34305	 Reiten	 Reiten
Gerow, Juanita	 34639	 	 Reiten
Heckmann, Bettina	 34266	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Heller, Viola	 34326	 Reiten	 Reiten
Hempel, Barbara	 34281	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Immel, Bernd	 35792	 	 
Klöser, Arno	 34516	 	 Reiten
Laudenbach, Susanne	 34621	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Lossek, Sabine	 34639	 	 Reiten
Möller, Katja	 34281	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Muth, Elisabeth	 35117	 	 
Rekow, Birgit	 35104	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Rose, Dirk	 34212	 Reiten	 Reiten (Übungsleiter)
Schodder, Rita	 37235	 	 Reiten
Schräder, Linda	 37235	 	 Reiten
Schürer, Bettina	 	 	 
Schützeberg, Heidi	 34376	 Reiten	 Reiten (Übungsleiterin)
Seifert, Hans Joachim	 36452	 Reiten	 Reiten
Vogt, Andreas	 34277	 Reiten	 Reiten
Wilsch, Kirsten	 35447	 	 Reiten
Suche

Werbung

equiNatur - Das Beste aus der Natür für Ihr Pferd


agrar-direct.de: Ersatzteile für die Landwirtschaft
Stallbedarf-Reitbekleidung


www.vodafone.de


  zurueck zurück  
AGB - FAQ Linktausch Hilfe
  weitere Anbieter    

Wanderreiten

Die nachfolgenden Ausführungen sind zum größten Teil Zitate aus dem Buch „Mit Pferden Unterwegs“ von Robert Claus & Sabine Schmitt
ISBN 978344007267 ---> ISBN Händlersuche

„Das Wanderreiten wird in Reiterkreisen leider immer noch als „Stiefkind“ behandelt, und nicht selten rümpft man die Nase über die oft abenteuerlich gekleideten Reiter. Doch gerade der Wanderreiter beschäftigt sich intensiv mit Erziehung, Ausbildung, Haltung und Fütterung seines Pferdes.“

Ein Wanderritt, ob nun Tagesritt oder Mehrtagesritt ist in den heutigen Zeiten eines der letzten Abenteuer.

Wanderreitpferd

Grundsätzlich ist jedes Pferd mehr oder weniger geeignet. Die Ausbildung muss dem rassetypischen Verhalten angepasst werden.

   

Das ideale Wanderreitpferd wäre ein Pferd mittlerer Größe mit kurzem kräftigen Hals, breiter Brust, quadratischem Körperbau, kräftiger Hinterhand und gerader Beinstellung. Es sollte nervenstark und einen natürlichen Vorwärtsdrang haben.

Die Pferde können in jedem Alter an einem Wanderritt teilnehmen.

Ein junges Pferd, das mit vier Jahren eingeritten wurde, sollte etwa ein Jahr mit mäßigem Tempo im Gelände geritten werden, damit es lernt, sich auszubalancieren und Geländeschwierigkeiten zu bewältigen. Nach einer Grundkonditionierung können Pferde bereits mit fünf Jahren an einem Wanderritt teilnehmen.

Dabei ist natürlich zu berücksichtigen dass es bei den verschiedenen Pferderassen auch ausgesprochene Spätentwickler gibt (z.B. Isländer, aber auch z. B. .Friesen!). Entsprechend später kann natürlich erst mit dem Einreiten und danach mit dem Training begonnen werden.

Ein Höchstalter gibt es nicht. Manche Pferde sind mit 20 schon reif für die Rente, während andere noch an Distanzritten teilnehmen. Vorbereitung und Training von Pferd und Reiter


Training des Pferdes

Wer sein Pferd gesund ans Ziel bringen will, sollte frühzeitig mit dem Training beginnen. Neben der Konditionierung, auf die ich gesondert eingehe, sollte ein Pferd folgende grundlegende Dinge gelernt haben.

  • Stillstehen beim Aufsitzen (auch, wenn der Reiter von rechts aufsteigt!)
  • müheloses Führen aus verschiedenen Führpositionen
  • angebunden ruhig zu stehen, auch über einen längeren Zeitraum
  • problemloses Wechseln der Position in der Gruppe
  • Sicherheit im Straßenverkehr
  • sich selbständig im Gelände auszubalancieren
  • vorwiegend auf Gewichts- und Schenkelhilfen zu reagieren
  • bei Begegnungen mit anderen Tieren (auch Wild) gelassen bleiben

Eine gute Ergänzung der allgemeinen Ausbildung ist Dressurarbeit und Übungen zur Desensibilisierung des Pferdes. Gute Übungen sind

  • Flatterbänder
  • auf das Pferd zurollende Bälle, das Öffnen von bunten Regenschirmen
  • das Reiten über Folien und Wippen

Konditionierung des Pferdes

Am Anfang wird viel Schritt geritten. Nur durch kurze Strecken in ruhigen Trab unterbrochen. Die Ritte sollten zwei bis drei Stunden (zehn bis 15 Kilometer) dauern. Ideal wäre vier- bis fünf mal pro Woche. Nach zwei bis drei Wochen sind die Pferde so fit, größere Belastungen zu überstehen. Die Ritte sollten jetzt auf 15 bis 20 Kilometer ausgedehnt werden. Das Training kann folgendermaßen gestaltet werden: 5 Min. Trab, 15 Min. Schritt bis zu zwei Stunden. Die Trabdistanz wird, je nach Verfassung von Tag zu Tag gesteigert. Nach ca. einem Monat sind die Pferde meist in der Lage, 45 – 60 Min. durchzutraben. Sie heben nach dieser Belastung einen Pulswert von 68 bis 72 in der Minute. Nach einer zehminütigen Schrittphase liegt die Pulsfreuenz zwischen 56 und 64 pro Min. Zwischendurch gibt es immer wieder Tempowechsel im langsamen Galopp und einem schnellen Trab. „Diese Tempowechsel sind wichtig, , damit die Pferde lernen, ihre Kraft einzuschätzen. Es gehört zum Ausdauertraining, dass die Tiere das jeweils vorgegebene Tempo einhalten, ohne schneller zu werden und dadurch unnötig Kraft verbrauchen“

Ausrüstung

Für Geländereiter wurden verschiedene Sättel entwickelt. Folgende Sättel sind bei Wanderreitern beliebt und haben sich bewährt.

  • Trekker – eine Weiterentwicklung des deutsch italienischen Militärsattels
  • Forestier
  • Stockmannsattel von Syd Hill
  • German Saddleman von Christoph Rieser
  • Husarensattel von Bertrand Fahy
  • Swing Tree von Peter Grassel
  • Westernsattel
  • Militärsättel
  • Iberische Sättel

siehe auch wikipedia:Reitsattel

Geeignete Wanderreitsättel sind Trachtensättel, durch welche das Gewicht des Reiters und gegebenenfalls des Gepäcks großflächig und gleichmäßig auf dem Pferderücken verteilt wird. Befestigungsmöglichkeiten (eingearbeitete Ringe) für Packtaschen etc. sollten in ausreichender Anzahl vorhanden sein.

Nicht geeignet für längere Ritte (Mehrtagesritte) sind Sportsättel (wie Vielseitigkeits-, Dressur- und Springsättel), da sie eine zu geringe Auflagefläche auf dem Pferderücken haben und dieser dadurch punktuell stärker belastet werden.

„Schabracken eignen sich weniger für Wanderritte, da sie sehr dünn sind, den Pferdeschweiß völlig aufnehmen und nach dem Trocknen hart werden.“ Kopfstück

Das Kopfstück sollte sich leicht an- und ausziehen lassen.

Zäume ohne Stirnriemen und/oder ohne Kehlriemen (auch Einohrzäume) sind für das Gelände- und Wanderreiten nicht geeignet (diese sind mehr für den Sport oder für die Show gedacht und damit der Pferdekopf besser zur Geltung kommt) Wenn sich das am Kopf geschwitzte Pferd mal kurz schüttelt, um z.B. Fliegen abzuwehren fallen derartige Zäume schnell herunter ....!

Viele Wanderreiter bevorzugen auch Kombinationshalfter (Wanderreithalfter), welche die Funktionen eines Reithalfters und des Stallhalfters in sich vereinen. So muß man nicht immer auch noch zusätzlich ein Halfter zum Anbinden des Pferdes mitführen.

Sperrhalfter jeglicher Art (z.B. hann. Sperrhalfter) werden von Wanderreitern eher als Gewalteinwirkung (dem Pferd das Maul zubinden) abgelehnt. Bei einem entsprechenden Ausbildungsstand von Pferd und Reiter sind sie auch völlig unnötig. Trense

Bewährt haben sich „Westernstange“ und „Tellington-Jones Gebiss“ Vorsicht ist geboten bei einer gebisslosen Zäumung wie der Hackamore (Bosal und Mecate). Die Pferde müssen dafür speziell ausgebildet sein.

Darüber hinaus birgt das Reiten mit gebissloser Zäumung im Straßenverkehr auch erhebliche Haftungsrisiken für den Reiter, wenn es mal zu einem Unfall kommen sollte. Die Rechtssprechung geht bislang davon aus, dass mit gebissloser Zäumung nicht ausreichend auf das Pferd eingewirkt werden kann und diese Ansicht (man muss diese Ansicht nicht teilen!) führt zur Einschätzung des fahrlässigen oder gar grob fahrlässigen Verhaltens des Reiters im Straßenverkehr!

Füttern, Tränken

Grundkenntnisse in Erste Hilfe beim Pferd und Reiter sollte man sich auch angeeignet haben.

Beachten sollte man auch, dass einige Pflanzen für Pferde giftig sind. Dieses Wissen ist wichtig um den richtigen Anbindeort für das Pferd zu bestimmen.

Die wichtigsten Giftpflanzen:

  • Goldregen – Parks, Vorgärten – Kolik, Krämpfe, Atemlähmung
  • Bilsenkraut – Wegränder – Unruhe, Gleichgewichtsstörungen
  • Gift-Wasserschierling – Sümpfe, Teichränder – Krämpfe, Tod durch Atemlähmung
  • Sumpfschachtelhalm – feuchte Wiesen – Erregung, Verlust der Reflexe
  • Herbstzeitlose – Wiesen, Waldlichtungen – Kolik, blutiger Urin, 50 %-tig tödlich
  • Eiben– Parks, Gärten – Atemlähmung, 150 Gramm Nadeln tödlich

Im Normalfall verhindert der Instinkt des Pferdes eine Vergiftung.

Das Grasen auf aktiv genutzten Kuh- und Schafweiden sollte auch vermieden werden, wegen der möglichen Übertragung von Krankheiten. Füttern und Tränken

Auch während eines Wanderittes sollten die gewohnten Fütterungszeiten eingehalten werden. „Allerdings sind Verdauungs- und Ruhepausen zu beachten. Also auf keinen Fall unmittelbar nach Kraftfuttereinnahme losreiten oder während des Fütterns satteln oder putzen.“ Erst Füttern und dann die morgentlichen Aktivitäten aufnehmen.

Auch während eines Rittes sollte mehrmals getränkt werden. Dazu sind auch Pfützen, Bäche oder Brunnen zu gebrauchen.

Einem stark erhitzten Pferd, darf erst nach Normalisierung der Atmung und des Pulses Wasser angeboten werden.

Wichtig ist auch die Erhaltung des Mineralhaushaltes (Elektrolyte) des Pferdes. Es werden bereits entsprechende Produkte angeboten.

Nach Beendigung des Rittes, sollte die Futtermenge wieder zurückgesetzt werden.

siehe auch


Seiten


Kategorien
  53 Wanderreiten
  65 Wanderreitstation
  14 Wanderreitführer


  zurueck zurück  

Quelle

Lizenz

© Diese Datei ist urheberrechtlich geschützt . Jede Art der Kopie, Veröffentlichung oder Modifizierung erfordert die Erlaubnis des Copyright-Inhabers.
Die Lizenz bezieht sich auf den Artikeltext. Im Artikel gezeigte Bilder und Grafiken können unter einer anderen Lizenz stehen sowie von Autoren erstellt worden sein, die nicht in der Autorenlisteerscheinen.
button_image.png Hinweise zu Dateien PZS_Logo_Veterin%C3%A4r.png Hinweis für Beiträge im Bereich Pferdegesundheit 20px-Icon-Rechtshinweis-blau2-Asio.svg.png Wichtiger Hinweis für Beiträge im Bereich Recht
Quelle/Urheber„Mit Pferden Unterwegs“ von Robert Claus & Sabine Schmitt

Ein Pferd ohne Reiter ist immer ein Pferd. --- Ein Reiter ohne Pferd nur ein Mensch.

Ansichten
Meine Werkzeuge
Navigation
Werkzeuge