Kategorie:Zirzensik

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Zirzensik

Untera Zirzensik versteht man im allgemeinen die Freiheitsdressur von Pferden.

Die Freiheitsdressur (auch Pferdefreiheit oder nur Freiheit) ist ein Fachbegriff aus dem Zirkus und bezeichnet eine Art der Dressur, gewöhnlich mit Pferden, die nichts mit Reiten zu tun hat wie die Hohe Schule, sondern vom Boden aus nur mit Peitsche, Stimme und Handzeichen geleitet wird (Bodenarbeit). Longe oder Hilfszügel werden nur am Anfang gebraucht.

Zu den einfachsten Lektionen gehört das Longieren (im Kreis laufen) in Manege oder Round-Pen. Zur Freiheitsdressur ohne Fortbewegung gehören das Kompliment (Verbeugung), das Knien, Sitzen, Liegen und das Plié.

Die Freiheitsdressur umfasst Schrittarten, die auch beim Dressurreiten eine Rolle spielen, wie Piaffe, Passage, Spanischer Schritt. Im Zirkus sieht man oft spektakuläre Aktionen in Gruppen wie das Gegenlaufen (zugleich im Uhrzeiger- und Gegenuhrzeigersinn), das Achterlaufen oder die Pirouette, auch das Steigen (Heben der Vorderbeine) oder das Waltzé (Drehen am Ort). Eine wesentliche Rolle spielt die Begleitmusik. Weil die Pferde sich nicht nach der Musik richten können, muss sich die Zirkusmusik auf die Pferde einstellen.

Die Freiheitsdressur gehört traditionell zu den wichtigsten Zirkusnummern. Zu den Meistern des Fachs gehörten Frieda Sembach-Krone oder Fredy Knie senior.

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Eine andere Form der Zirzensik mit dem Partner Pferd ist das "Kunstreiten".

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Das Kunstreiten hat sich zum Ende des 18. Jahrhunderts aus dem Voltigieren entwickelt. Während das Pferd beim Voltigieren an einer Longe im Kreis läuft, kann es beim Kunstreiten in allen Gangarten frei vom Reiter bewegt werden, während dieser akrobatische Übungen ausführt. Oft wird ein flotter Galopp bevorzugt.

1920 war Kunstreiten bei den Olympischen Spielen in Antwerpen sogar eine Unterdisziplin beim Reiten als eigenständiger Wettbewerb. Es nannte sich auch Figurenreiten. Die Wettkämpfe wurden als Einzel- und Mannschaftswettbewerbe gewertet. Im Einzel gewann der Belgier Bouckaert die Goldmedaille vor zwei Franzosen. Auch den Mannschaftswettbewerb gewann Belgien vor Frankreich und Schweden.

Kunstreiten wird als akrobatisches Reiten heute oftmals noch in zirzensischen Vorstellungen gezeigt, deren Tradition ins 18. Jahrhundert zurückreicht. So gehörten zum Beispiel die Darbietungen von Hippodramen bei Philip Astley in London oder die Reiterkunststücke im Circus gymnasticus in Wien zum festen Bestandteil der europäischen Unterhaltungskultur.

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Seite „Freiheitsdressur“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. April 2011, 06:29 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Freiheitsdressur&oldid=87153913 (Abgerufen: 5. März 2012, 10:47 UTC)

Quelle Kunstreiten

Seite „Kunstreiten“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. November 2010, 19:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kunstreiten&oldid=81587791 (Abgerufen: 5. März 2012, 10:43 UTC)

Ein Pferd ohne Reiter ist immer ein Pferd. --- Ein Reiter ohne Pferd nur ein Mensch.

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